BEM für ARBEITgeber
BEM, das weiter geht
Verstehen, was Arbeitsfähigkeit behindert. Erkennen, was Ihr Unternehmen beeinflussen kann. Die richtigen Maßnahmen ableiten.
mit Madeleine Kemmer, Dipl.-Wirtschaftsjuristin
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Wir übernehmen Ihr BEM-Verfahren – von der rechtlich geprüften Einladung über die professionelle Gesprächsführung bis zum dokumentierten Abschluss.
Dabei gehen wir einen Schritt weiter: Gemeinsam mit dem Beschäftigten schauen wir nicht nur auf mögliche Maßnahmen, sondern auch auf betriebliche, organisatorische und arbeitsplatzbezogene Faktoren, die die Arbeitsfähigkeit beeinflussen können.
Nicht die Diagnose interessiert uns. Sondern die Frage: Was braucht es, damit Beschäftigung wieder dauerhaft funktionieren kann?
So wird aus einer gesetzlichen Verpflichtung ein strukturierter Erkenntnisprozess für Arbeitgeber.
Was steht stabiler Arbeitsfähigkeit im Weg?
Fehlzeiten können viele Ursachen haben. Genau deshalb reicht es aus unserer Sicht nicht, im BEM lediglich Maßnahmen abzufragen und das Verfahren formal korrekt abzuschließen.
Wir wollen verstehen, welche Faktoren die Arbeitsfähigkeit beeinflussen können und welche davon im Unternehmen veränderbar sind.
Dabei schauen wir zum Beispiel auf:
Arbeitsbelastung und Arbeitsorganisation
Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Rollen
Führung und Zusammenarbeit im Team
Konflikte oder belastende Situationen am Arbeitsplatz
Arbeitszeit, Einsatzplanung und Rahmenbedingungen
die Frage, ob überhaupt betriebliche Einflussfaktoren erkennbar sind
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Diagnosen zu erfahren oder private Krankheitsursachen offenzulegen.
Es geht um die entscheidende Arbeitgeberfrage:
Was können wir verändern, damit Beschäftigung wieder stabil funktionieren kann?
Aus diesen Erkenntnissen lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten – organisatorisch, führungsbezogen oder arbeitsrechtlich.
Und wenn sich zeigt, dass betriebliche Maßnahmen nicht weiterhelfen, schafft auch das Klarheit für das weitere Vorgehen.
Erkenntnisse, aus denen konkrete Maßnahmen werden.
Ein gutes BEM endet nicht bei der Frage, was möglicherweise helfen könnte.
Entscheidend ist, aus den gewonnenen Erkenntnissen konkrete und umsetzbare Schritte abzuleiten.
Das kann zum Beispiel bedeuten:
Arbeitsabläufe oder Zuständigkeiten anzupassen
Belastungsspitzen anders zu organisieren
Aufgaben oder Arbeitszeiten neu zu strukturieren
Konflikte im Team oder mit Führungskräften gezielt zu bearbeiten
Erwartungen und Verantwortlichkeiten klarer zu definieren
Unterstützungsmaßnahmen zu vereinbaren und ihre Wirkung zu überprüfen
Nicht jede Maßnahme wird erfolgreich sein. Und nicht jedes Problem lässt sich durch den Arbeitgeber lösen.
Gerade deshalb dokumentieren wir sauber, welche Möglichkeiten geprüft, welche Maßnahmen vereinbart und welche Ergebnisse erzielt wurden.
So entsteht Klarheit: Was kann das Unternehmen verändern? Was wurde versucht? Wo sind die Grenzen betrieblicher Einflussmöglichkeiten erreicht?
Und manchmal führt genau diese Klarheit zu der Erkenntnis, dass eine dauerhafte Weiterbeschäftigung nicht mehr realistisch ist.
Dann kann auch eine Trennung der richtige Weg sein.
Unsere BEM-Angebote für Unternehmen
01 | Externe BEM-Verfahrensführung
Wir beraten nicht nur. Wir übernehmen das Verfahren.
Wir beraten nicht nur. Wir übernehmen das Verfahren.
Sie benennen uns den BEM-Fall und stellen die erforderlichen Informationen zur Verfügung. Anschließend koordinieren und führen wir das Verfahren bis zu einem dokumentierten Abschluss.
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Wir prüfen die Ausgangssituation und bereiten die erforderlichen Verfahrens unterlagen vor.
Dazu gehören insbesondere:Einladung zum BEM mit Zielen und Ablauf
Datenschutzerklärung
Einwilligung und Rückmeldeunterlagen
Einrichtung einer getrennten BEM Dokumentation
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Wir übernehmen auf Wunsch die Kommunikation mit dem Beschäftigten, stimmen Termine ab und klären, welche internen oder externen Personen am Verfahren beteiligt werden sollen.
Ihre Personalabteilung bleibt informiert,.Muss das Verfahren aber nicht selbst organisieren -
Wir führen die Gespräche strukturiert, wertschätzend und ergebnisoffen, gerne in Anwesenheit von HR.
Dabei klären wir insbesondere:
Welche arbeitsplatzbezogenen Einschränkungen bestehen
Welche betrieblichen Belastungen eine Rolle spielen können
Welche Veränderungen eine weitere Beschäftigung ermöglichen könnten
Welche konkreten Maßnahmen geprüft werden sollten
Welche nächsten konkreten Schritte vereinbart werden
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Wir dokumentieren den Verlauf, die geprüften Möglichkeiten und die getroffenen Vereinbarungen nachvollziehbar und datengeschützt.
Wir führen das BEM nicht unbegrenzt fort. Sind die erforderlichen Möglichkeiten geprüft und die nächsten Schritte geklärt, wird das Verfahren nachvollziehbar abgeschlossen.
Als Arbeitgeber erhalten Klarheit darüber:
Welche Möglichkeiten erörtert wurden
Welche Maßnahmen vereinbart wurden
Welche Aufgaben bei wem liegen
Ob das Verfahren erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Welche nächsten Schritte empfehlenswert sind
Unsere Aufgabe ist es, das BEM professionell zu führen und zu einem nachvollziehbaren Abschluss zu bringen, damit wirksamen Maßnahmen folgen können.
02 | Inhouse-Schulung zum BEM
Sie wollen das BEM weiterhin selbst durchführen?
Dann qualifizieren wir ihre Personal Verantwortlichen und Führungskräfte in einer praxisnahen Inhouse-schulung.
Die Teilnehmenden lernen, BEM-Verfahren strukturiert vorzubereiten, sensible Gespräche professionell zu führen und Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren.
Sie wollen das BEM weiterhin selbst durchführen?
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Je nach Bedarf behandeln wir unter anderem:
Voraussetzungen und Einleitung des BEM
Anforderungen an Einladung und Information
Freiwilligkeit und Beteiligungsmöglichkeiten
Vorbereitung eines BEM-Gesprächs
professionelle Gesprächsführung
sinnvolle und zulässige Fragestellungen
Umgang mit sensiblen Informationen
Entwicklung geeigneter Maßnahmen
Umgang mit fehlender Mitwirkung
Beteiligung von Betriebsrat, Schwerbehindertenvertretung, Betriebsarzt und externen Stellen
Datenschutz und Dokumentation
Umsetzung und Nachverfolgung von Maßnahmen
strukturierter Abschluss des BEM
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Gerade die Gesprächsführung sorgt in Unternehmen häufig für Unsicherheit.
Was darf gefragt werden?
Welche Informationen benötigt das Unternehmen tatsächlich?
Wie spricht man mögliche Belastungen am Arbeitsplatz an?
Wie reagiert man auf sehr persönliche Informationen?
Und wie geht man damit um, wenn die Vorstellungen von Beschäftigten, Führungskraft und Unternehmen weit auseinanderliegen?
Diese Situationen behandeln wir praxisnah und anhand konkreter Fälle.
Das Ziel: Ihre Verantwortlichen sollen nicht nur wissen, was zu tun ist. Sie sollen sich auch in schwierigen BEM-Situationen sicher fühlen.
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Unsere Inhouse-Schulung schafft Sicherheit und ein gemeinsames Verständnis im Unternehmen.
Ihre Verantwortlichen profitieren unter anderem von:
mehr Sicherheit bei der Vorbereitung und Durchführung von BEM-Verfahren
klaren Abläufen und Zuständigkeiten
größerer Handlungssicherheit in schwierigen Gesprächen
einem einheitlichen Vorgehen im Unternehmen
besserem Verständnis für Datenschutz und Dokumentation
mehr Sicherheit bei der Entwicklung geeigneter Maßnahmen
weniger Abhängigkeit von einzelnen Personen
einer nachhaltigeren Verankerung des BEM-Prozesses
Die Inhalte können individuell auf Ihre Unternehmensstruktur, bestehende Abläufe und konkrete Fragestellungen abgestimmt werden.
So wird aus einer Schulung eine praktische Grundlage für ein BEM, das in Ihrem Unternehmen dauerhaft funktioniert.
Das BEM endet.
Die Arbeitgeberfrage häufig nicht.
Ein BEM ist ein ergebnisoffener Suchprozess.
Gemeinsam mit dem Beschäftigten wird geprüft, was getan werden kann, um Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und Beschäftigung möglichst zu erhalten.
Manchmal entstehen daraus konkrete Lösungen: Arbeitsbedingungen werden verändert, Aufgaben angepasst, Belastungen reduziert oder eine andere Tätigkeit wird möglich.
Aber nicht jedes BEM führt zu einer tragfähigen Lösung.
Vielleicht sind keine betrieblichen Maßnahmen erkennbar, die die Situation verändern können. Vielleicht wurden Möglichkeiten ausprobiert, ohne dass sich die Arbeitsfähigkeit stabilisiert. Oder eine mögliche Lösung wird vom Beschäftigten nicht angenommen.
Dann endet das BEM.
Und für den Arbeitgeber stellt sich eine neue Frage:
Wie geht es mit dem Arbeitsverhältnis weiter?
Genau hier liegt unsere besondere Stärke.
Wir trennen beide Schritte bewusst voneinander:
Im BEM suchen wir offen und ernsthaft nach einer Lösung für eine stabile Weiterbeschäftigung.
Nach Abschluss des BEM prüfen wir – wenn erforderlich – die arbeitsrechtlichen Handlungsmöglichkeiten des Arbeitgebers.
Das kann bedeuten, die Beschäftigung unverändert fortzuführen, andere arbeitsrechtliche oder organisatorische Maßnahmen zu ergreifen oder auch zu prüfen, ob eine Trennung der richtige und rechtlich mögliche Weg ist.
Wir machen aus dem BEM kein Kündigungsinstrument.
Aber wir lassen Arbeitgeber nach einem BEM auch nicht mit der entscheidenden Frage allein.
Rezensionen
Ihre Ansprechpartnerin
Dipl.-Wirtschaftsjuristin & Fachwirtin für Insolvenzmanagement
Madeleine Kemmer
Personalarbeit wird immer komplexer. Arbeitsrechtliche Anforderungen nehmen zu, Fachkräfte fehlen und gleichzeitig müssen HR und Führungskräfte schnelle, rechtssichere und praktikable Entscheidungen treffen.
Genau dabei unterstütze ich Unternehmen.
Ich begleite Personalabteilungen und Führungskräfte dabei, Personalprozesse so zu gestalten, dass sie rechtlich sicher, organisatorisch sinnvoll und im Arbeitsalltag tatsächlich umsetzbar sind.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement. Unternehmen unterstütze ich nicht nur bei der rechtlichen und organisatorischen Gestaltung, sondern übernehme auf Wunsch auch die Vorbereitung, Moderation und Begleitung konkreter BEM-Verfahren.
So werden Führungskräfte entlastet, HR-Abteilungen gewinnen mehr Sicherheit und Unternehmen schaffen Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben.
Mein Fokus: Rechtliche Anforderungen verständlich machen, klare Strukturen schaffen und Lösungen entwickeln, die im Unternehmensalltag tatsächlich funktionieren.
Zwei Wege zu einem professionellen BEM.
Sie entscheiden, wie viel Sie selbst übernehmen möchten.
Wir führen Ihre BEM-Verfahren vollständig für Sie durch – oder wir qualifizieren Ihre internen Verantwortlichen, damit sie BEM künftig selbst rechtssicher, strukturiert und mit dem notwendigen Tiefgang durchführen können.
BEM darf nicht vom Zufall abhängen.
Ein professionelles BEM schafft Orientierung, entlastet HR und Führungskräfte und erhöht die Chance, tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Wir unterstützen Ihr Unternehmen dabei – durch professionelle BEM-Begleitung und praxisnahe Inhouse-Schulungen.
BEM extern durchführen lassen
Sie möchten HR und Führungskräfteentlasten und einzelne oder mehrere BEM-Verfahren professionell begleiten lassen?
BEM selbst professionell durchführen
Sie möchten Ihre internen Verantwortlichen qualifizieren und BEM langfristig professionell im eigenen Unternehmen durchführen?